Routeninformationen
Eignung
- Familien
- Kinder
- Geübte Wanderer
- Fotografen
Start & Anreise
Bürs Ortsmitte
- Landbus L580
Was euch erwartet
Besonderheiten
- Bürser Konglomerat
- Kuhloch – trockene Klamm
- Urwaldähnlicher Baumbestand
Infrastruktur
Anforderungen
- Festes Schuhwerk empfohlen
Highlights auf dem Weg
Entdecke die Stationen
Bürser Konglomerat
Die charakteristische rundkörnige Gesteinsabfolge prägt die Schlucht und macht sie zu einem geologischen Lehrpfad.
Mehr erfahrenKuhloch – Trockene Klamm
Eine beeindruckende trockene Klamm aus grobem Schotter, die zum Entdecken einlädt.
Mehr erfahrenUrwaldähnlicher Wald
Der beinahe urwaldartige Baumbestand macht die Schlucht zu einer der landschaftlich eindrucksvollsten der Alpen.
Mehr erfahrenAlvierbach
Der Bach hat seit der letzten Eiszeit die vielfältigen Formen in das Konglomerat geschnitten.
Mehr erfahrenImpressionen vom Weg
Über die Bürser Schlucht
Die Bürser Schlucht am Eingang des Brandnertals bietet auf kurzer Weglänge eine ungewöhnlich hohe Dichte geologischer Motive und gilt mit ihrem beinahe urwaldartigen Baumbestand als eine der landschaftlich eindrucksvollsten Schluchten der Alpen.
Ausgehend von der Ortsmitte Bürs folgt der markierte Naturweg dem Alvierbach taleinwärts; der Leitgedanke der Tour ist das „Bürser Konglomerat", eine rundkörnige, kalkgebundene Gesteinsabfolge, die hier in mächtigen Wänden erschlossen ist und der Schlucht ihren besonderen Charakter verleiht.
Der Routenverlauf wechselt zwischen schmalen Stegen, Pfadpassagen und mehreren Bachquerungen und bietet so einen lebendigen Wechsel aus Ufernähe und erhöhten Aussichtspunkten. Nach dem höchsten Punkt der Runde führt der Weg über eine Lärchenwiese und durch Zonen mit aufgerissenen Bodenspalten zum sogenannten „Kuhloch" – einer trockenen Klamm aus grobem Schotter –, bevor er zurück nach Bürs leitet.
Für die Rundtour sind offiziell etwa 4,98 Kilometer, rund zwei Stunden Gehzeit sowie 219 Höhenmeter im Aufstieg und 217 Höhenmeter im Abstieg ausgewiesen; damit bleibt die Unternehmung familientauglich, verlangt jedoch trittsicheres Gehen auf Naturpfaden.
Insgesamt bietet die Runde eine substanzielle, aber gut dosierte Mischung aus Naturkunde und Wegerlebnis und ist damit ein wertiger Baustein für einen aktiven Tag im Brandnertal.
Beste Jahreszeit
Die Schlucht ist im Winter bis Ende April gesperrt. Diese saisonale Regelung dient dem Schutz der sensiblen Wege und der Sicherheit.